| Die Herrschafft Fleckenstein |
| Geschrieben von: Administrator |
| Freitag, 31. Oktober 2008 um 21:46 |
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Von ihrem um die Stammburg liegenden Eigenbesitz ausgehend, verstanden es die Herren von Fleckenstein durch den Erwerb von zahlreichen Lehen, Schritt für Schritt bis an den Rhein vorzustoßen, Ihre Tätigkeit als Ministeriale der Kaiserpfalz zu Hagenau brachte ihnen neben dem Kämmererlehen noch weitere recht bedeutende Vorteile an Landbesitz: den am Rhein gelegenen befestigten Ort Beinheim mit Leutenheim, vor allem aber die Aussicht auf die Belehnung mit den elf Ortschaften des Uffriets : Roppenheim, Röschwoog mit Gysenheim, Forstfeld, Kauffenheim, Runzenheim, Auenheim, Sesenheim, Stattmatten, Dengolsheim und Dalhunden. Trotz starker Konkurrenz durch die Herren von Lichtenberg, gelangten die Fleckensteiner nach dem Aussterben der Landgrafen des unteren Elsass in den Besitz dieser Dörfer. In der Nähe von Beinheim erwarben sie Niederrödern, wo sie sich das Schloss Rödern erbauten, sowie Kröttweiler, Bühl, Trimbach, Niederseebach, Oberlauterbach, Winzenbach und Eberbach. Nach dem Verlust von Beinheim an die Markgrafen von Baden, wurde das Schloss Rödern Mittelpunkt der Verwaltung dieses Komplexes. Doch wurde diese später nach dem neuerbauten Schloss Trimbach verlegt. Trotz ihrer wiederholten, oft energischen Anstrengungen, gelang es ihnen nicht die Lücke zwischen Sulz u. W .und Rödern durch den Erwerb des Hattgaus zu schließen. Hier war der Widerstand der Herren von Lichtenberg, die den Hattgau durch Kauf von den Landgrafen erworben hatten zu stark. Die gesamte Freiherrschaft. umfasste demnach über 40 Flecken und Dörfer, welche sich in einem schmalen Band vom Fleckenstein bis zum Rhein erstreckten. |
| Aktualisiert ( Dienstag, 15. September 2009 um 20:23 ) |
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