| Geschichte der Burg |
| Geschrieben von: Administrator |
| Freitag, 31. Oktober 2008 um 21:41 |
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Die Römerzeit In jenen fernen Zeiten waren jedoch die Möglichkeiten zu seinem Ausbau als Burg noch nicht gegeben.
Die fränkische Zeit Nach der Besitznahme des Landes durch die Franken, erkannten diese frühzeitig die Bedeutung Lembachs und zahlreich waren die Edelleute, welche sich hier Besitz und Boden erwarben. Dies geht aus den Urkunden der Abtei Weissenburg hervor. In den Jahren zwischen 745 und 808 haben diese Adelsfamilien nicht weniger als 27 Schenkungen der Abtei Weissenburg gemacht. Doch das Aufblühen des Klosters Weissenburg, hatte den Niedergang des einst so blühenden Lernbachs zur Folge: der Handel verließ die alten Strassen und wurde von da ab über Weissenburg geleitet, wodurch Lembach schwere Einbusse an Einkommensmöglichkeiten erlitt. Fast gleichzeitig wird aber nun der lange vergessene Fleckenstein zum bestimmenden Faktor der gesamten Gegend.
Ungefähr gegen das Jahr Tausend, begannen die großen Adelsgeschlechter auf besonders günstig gelegenen Bergen, Burgen zur Verteidigung ihrer Besitzungen anzulegen. Der Fleckenstein, sowohl durch seine Struktur wie auch durch seine geographische Lage, forderte geradezu zum Burgenbau heraus. Der Flecken Lernbach war Lehnbesitz der Edlen von Ettendorf, das Dorf jedoch gehörte dem Bistum Strassburg. Der Fleckenstein selbst aber erscheint niemals im Zusammenhang mit diesen Lehen. Wir wissen jedoch, dass das Geschlecht der Salier, welches zwischen 919 und 1125 den Kaiserthron inne hatte, weite Besitzungen bei Kaiserslautern, wie auch einen Teil des Heiligen Forstes bei Haguenau besaß. Der Fleckenstein liegt nun, wie die Burg Trifels, auf dem Verbindungsweg zwischen diesen salischen Besitzungen. Wir dürfen deshalb annehmen, dass der Kaiser den Fleckenstein seiner strategischen Lage wegen, nicht mit anderen Ortschaften als Lehen weiter vergeben hatte, sondern ihn in seinen Händen zurückbehielt -genau wie den Trifels - um ihn zu einer Burg auszubauen, welche er einem seiner Getreuen in Form eines kaiserlichen Lehens zur Verwahrung anvertraute. Da solche Lehen erblich waren, nahm das mit der Burghut betraute Geschlecht den Namen der Burg an und nannte sich fortan Herren von Fleckenstein.
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| Aktualisiert ( Samstag, 19. September 2009 um 19:12 ) |
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