Sagen von der Burg
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 31. Oktober 2008 um 21:26
Das verwünschte Burgfräulein

Unweit der französischen Grenze liegen im Pfälzer Wasgau die Reste der Wegelnburg. Die alte Reichsfeste ist 1272 erstmals urkundlich erwähnt worden und ist 1679 von dem französischen General Montclair zerstört worden. Ein hochmütiges Burgfräulein hütet dort noch immer die Schätze. Denn es wurde dazu verflucht, weil es den jungen Ritter Heinrich von der benachbarten Burg Fleckenstein in den Tod schickte.

Der Burgbrunnen und der Teufel

Der Burgbrunnen, welcher heute verschüttet ist, soll eine Tiefe bis zur Talsohle gehabt haben. Da mit den zur damaligen Zeit zur Verfügung stehenden Werkzeugen eine Brunnenbohrung in solche Tiefen eigentlich unmöglich schien, grassierte im Volk die Meinung der Teufel selbst, habe den Brunnen gebohrt.
Nach Fertigstellung des Brunnens, sei der Teufel bei der Auszahlung des Lohnes vom Burgherrn betrogen worden, worauf er aus Rache giftige Dämpfe und Feuersbrunst aus dem Brunnen steigen lies.
Doch als man das Zeichen des Kreuzes über dem Brunnen schlagen lies, sollen sich die Dämpfe verflüchtigt haben und das Feuer soll erloschen sein. Seit dieser Zeit, lieferte der Brunnen stets bestes Trinkwasser.
Den Teufel jedoch, der auf diese Weise überlistet wurde, hat man seit jener Zeit auf Burg Fleckenstein nie mehr gesehen.

Aktualisiert ( Sonntag, 11. Oktober 2009 um 09:51 )
 

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